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Der Umbau des Emschersystems stellt eine der größten planerischen Herausforderungen der
Region dar. Projekte zur ökologischen Verbesserung der Nebengewässer laufen schon an
vielen Stellen, sind vereinzelt sogar bereits umgesetzt. Der Umbau des Emscher-Hauptlaufes
soll jedoch ein Gemeinschaftswerk der Region sein: vom isolierten und ausgegrenzten Meide-
raum zum integrierten und verbindenden Bestandteil der (Stadt-) Landschaft.
Die im Rahmen der Machbarkeitsstudie für die weiterführende Planung in einem internationalen
Team entwickelten Denkmodelle "Blaugrünes Netz", "Emscher-Auental" und "Wilder Fluss"
zeigen das aus ökologischer Sicht Machbare auf. Mit den "Boezems" wurde die Idee weiter-
entwickelt, Landschaft großräumig neu zu gestalten und dabei Hochwasserschutz, Ökologie
und Erholung miteinander zu verknüpfen.
Im "emscher:dialog" - dem Informations- und Austauschforum mit den Anlieger-Kommunen,
gewerblichen und industriellen Partnern der Emschergenossenschaft - wurden die Denkmodelle
vorgestellt und diskutiert. Die Auswertung der Dialoggespräche erbrachte viele wertvolle
Einzelinformationen.
Die Aufgabenstellung für den Masterplan "emscher:zukunft" führt die positiven Ansätze der
Denkmodelle zusammen. Im Vorfeld der eigentlichen Masterplanung wurden darin die Ziele
definiert und konkrete Aufgaben für den Kernbereich Wasserwirtschaft, den Integrationsbereich
und den Bereich der komplementären Erneuerung benannt. Diese Projektphase leitete zu einem
internationalen freimraumplanerischen und städtebaulichen Wettbewerb zur Umgestaltung der
Emscher über.
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