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Der Ruhrverband errichtet die Kläranlage Essen-Süd innerhalb der Aufspülfläche des
ehemaligen Spülfeldes Süd in der Heisinger Ruhraue. Der Standort befindet sich im
FFH-Gebietsvorschlag „Heisinger Ruhraue“.
Das Naturschutzgebiet Heisinger Aue wurde 1999 als eines der ersten Gebiete von
gemeinschaftlicher Bedeutung in der Tranche 1a an die EU-Kommission gemeldet.
Es handelt sich um einen großen naturnahen Auenbereich mit Altwässern und Auwald-
resten. Für die Meldung ausschlaggebend war der Lebensraumtyp „Natürliche eutrophe
Seen und Altarme“. Als prioritärer Lebensraum sind weiterhin die „Erlen-Eschen- und
Weichholz-Auenwälder“ zu nennen. Das Gebiet dient u.a. mehreren Wasservögeln von
gemeinschaftlichem Interesse und vielen Libellenarten als Lebensraum.
Inhalt der FFH-Verträglichkeitsprüfung ist die Darstellung der Auswirkungen des Projektes
und die Beurteilung der Beeinträchtigungen in Bezug auf die Erhaltungsziele des Gebietes
und die für den Schutzzweck maßgeblichen Bestandteile. Im Ergebnis ist festzuhalten, dass
das Vorhaben nicht zu erheblichen Beeinträchtigungen führt.
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